Struktur.wandel.dich

Abgelaufen

Was gestern Zukunft hieß – ist heut‘ nen Baggersee

 

„Hinter den trügerischen Fassaden einer aufgeräumten – oder abgewickelten - Provinz wurde längst das Lied beharrlicher Erneuerung angestimmt. In den Feldern und Wiesen, Teich- und Hügellandschaften nehme ich ein leises Summen wahr, das wie eine fremde Sprache klingt und mich auffordert mitzusummen, bis ich die Melodie drauf habe und beginne, den Text zu verstehen.“

(Julia Gabler 2021)[1]

So geht es uns auch, wenn wir durch die Oberlausitz streifen.

Es sind die hörbaren Stimmen und der Rausch, in den uns die Lausitzer Visionen versetzen, die sich durch die verwundete Landschaft, den einen oder anderen Betonkopf und das brach liegende Erbe der DDR hindurch graben müssen. 

Ohne Träumen: Kein Tun!

Heute das Neue, das Fremde, diverses, das Lust macht als Bereicherung zu erfahren, schafft Kraft  für ein Morgen. Gesellschaft kann nachhaltig wachsen, wo gemeinsames Träumen zum Motor der Veränderung gemacht wird, indem die Angst vor Veränderung nicht mit den Triebkräften der Zukunft ringt.

Unser Vorhaben: Wir sind eine von vielen kleinen Baggerschaufeln und graben die Lausitz um!

Wir schufen Begegnungsräume, in denen verschiedene Traumrealitäten zusammenkamen und stifteten Menschen verschiedener Generationen zum gemeinsamen Träumen an. Mit fünf Salons und drei Kick-Off-Veranstaltungen in Kamenz, Bautzen, Zittau und Görlitz wanderte das ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT SOUNDSYSTEM 2021 als tönendes Debattierformat durch die schöne Lausitz. Vom ersten Akt an, in welchem erst mit der Jugend und dann im mehrgenerationellen Happening die Kamenzer Alte Baderei von Anne Hasselbach und Jan Eickhoff in eine berauschende Visionswerkstatt verwandelt wurde, bis hin zum Finale in Löbau, wo ein Sprung in die Zukunft gewagt wurde, brachten Menschen ihre Wünsche und Visionen auf die Bühne, nachdem Sie sich ihrer Probleme entledigten.

Doch Moment: wo fing diese Zukunft an? Mit einem ersten Aufschlag fragten wir im Sommer 2020 nach Oberlausitzer Zukünften. Im Rahmen des Fokus Festival auf dem Rabryka-Gelände erzählte unser Salongast Anja Nixdorf-Munkwitz, dass sie sich dort sehr wohl fühle. Sie ist Eine der treibenden Frauen in der Region, die sich darum sorgen, die Industriekultur und die anderen tollen Schätze der Lausitz selbstbewusst in die Zukunft zu tragen. Dazu gehören die guten alten Apfelsorten, die die Lausitz charakteristisch machten. So erzählte sie im „Zurück in die Zukunft“- Salon 2020 in Görlitz: „Ich bin ein Kind der Landschaft. Es hat mich immer betrübt, dass die wunderbaren alten Streuobstwiesen auseinander brechen...“. Eben jene verloren mit dem Ende der DDR an Bedeutung. Das Land zur Selbstversorgung musste Bauprojekten weichen, Importfrüchte und Limonaden verdrängten die lokalen Obstprodukte und den Most. Doch alte Obstbäume können neue Wurzeln schlagen: „diese Obstbäume können uns alle überleben mit ihren 100 Jahren!“ Anjas Apfelliebe steht bildlich für einen Zugang zur Zukunft: Was will die Oberlausitz sich bewahren? Auf welches regionale Wissen will sie zugreifen? Und an welcher Stelle macht sie sich auf für Neues und Veränderungen?

„Vergesset nicht, Freunde, wir reisen gemeinsam“[2]

Werte Leserinnen springt mit uns für einen Moment in die Zukunft, wie wir es zum Finale auf der zu oft brach liegenden Festwiese im August 2021 in Löbau taten!

Löbau im August 2030: Mitten in diesem europäischen Herz, wo einst 1346 der historische Sechsstädtebund gegründet wurde, kommt der Sechsstädtebundrat zusammen. Delegierte berichten von den Veränderungen und Errungenschaften der letzten Jahre:

Einer der Raumdeligierten spricht: „Institutionen und Verwaltungen wurden von unserem Rat in ein Schleuderkarusell versetzt! In jedem Dorf und in jeder Stadt wurden mehrgenerationelle Orte des Zusammenkommens geschaffen. Was früher Kneipe hieß, sind jetzt Multifunktionsräume.  In Kamenz wurde das Feldschlößchen wiederbelebt! Es wurde zu einem Ort, an dem man laut sein kann. Durch breite mehrgenerationelle Unterstützung für diesen Ort, konnte auf demokratischem Wege den bis 2022 geltenden behördlichen Einengungen entgegen gewirkt werden. Neue Nutzungskonzepte und Ausweitung der Möglichkeiten konnten erzielt werden. Soziales und kulturelles Zusammenkommen geht heute ganz unkompliziert.“

Ein Löbauer Delegierter berichtet: „Überall erzählen Leute mittlerweile von der Offenheit und der Willkommenskultur unserer Stadt! Wir haben Räume geöffnet und viele Leute sind zurückgezogen. Menschen kommen heute in der Stadt an, gehen einfach ins Rathaus und treffen dort auf offene Räume, Ohren und Menschen, die sie willkommen heißen. Herzlich wird man dort zuerst gefragt: Was möchtest du hier in der Oberlausitz? Was brauchst du, um hier zu wohnen, zu arbeiten, zu leben? Sämtliche Verbotsschilder wurden vor einigen Jahren abmontiert und die Natur ist jederzeit für Alle nutzbar. Die alte Nudelfabrik heißt heute übrigens Ankerwerk und ist ein Riesenraum für Kreativwirtschaft und für Kultur.“

Wir sind mehrsprachig, neugierig und klimaneutral 

Besonders beeindruckend sind die Errungenschaften des neu gegründeten Jugendrates rund um  Greta`s Traumpartyreihe: „Durch eine große Geldspende von allen Politikerinnen, die absolut gefailt haben, wie das so oft vorkommt, konnten wir unseren Jugendrat gründen. Für unser tolles Projekt gaben die Politikerinnen nicht nur Geld, sondern machten auch ihre Ämter frei. Erst wurde das Verkehrsamt, dann das Bauamt und dann das Amt für Kulturförderung frei. Es war verrückt: es brauchte frische Akteurinnen, die bereit waren, neue Förderbestimmung zu entwickeln bzw. die alten Fördermittelbestimmungen komplett über den Haufen zu werfen. Von nun an gab es so was wie „Eigenmittelanteile“ einfach nicht mehr. Niemand musste sich mehr privat verschulden, wenn sie ein tolles Projekt starten wollte. Der Jugendrat entschied außerdem über die Einrichtung eines  Hypertube, der alle Städte verbindet. Mittlerweile existiert eine Verkehrsverbindung, die zwischen allen sechs Städten verkehrt, zu jeder Zeit eine Verbindung ermöglicht und auch in den Dörfern dazwischen hält. Partyhopping ist ständig möglich! Auch auf Bundesebene gab es seit 2021 viele Umwälzungen und Ministerienumbesetzungen. Heute im Jahr 2030 stehen 50% der Haushalte einfach für Jugendmittel zur Verfügung. In jeder Stadt des Sechsstädtebundes gibt es heute ein Jugendparlament und einen Jugendrat, der wirklich wirksame Entscheidungen trifft. Diese Gremien veranstalten nicht nur regelmäßig tolle Parties, sondern treffen sich in den Clubs, um zu verhandeln, wie die Zukunft weiter ausgestaltet werden wird. Dabei wird in Workshops und Erkundungstouren entschieden, wie die ganzen alten „lost-Ost-spaces“ erobert und neu genutzt werden können. So wurde z. B. ein stillgelegtes Schwimmbad komplett umgestaltet; auf einer Ebene wurde ein Beachpartybereich mit Palmen eingerichtet. In einer anderen Stadt wurde ein stillgelegter Bahnhof umgebaut und wieder nutzbar gemacht. Wieder woanders wurde ein blau-rot-gelbes Legohaus gebaut, welches im ständigen Umbau ist. Man muss den Eingang immer neu suchen. Weil wir uns mit dem Hypertube fortbewegen brauchen wir die alten Straßen nicht mehr. Die alte Autobahnstraße ist heute Party- und Versammlungsort. Besonders legendär sind heute die Parties auf dem riesigen Autofriedhof, denn Autos braucht heute auch kein Mensch mehr. Überall in der Region finden sich Recyclingautomaten. Dort kann man rein gehen, um das gewünschte Outfit zu bekommen. Das ist ein bisschen, wie früher bei der „Miny Playback Show“: eine Person geht rein und kommt mit einem Outfit raus, auf was sie gerade Bock hat. Auch Superheldinnen-Outfits sind möglich! Achja und das Jugendparlament entschied: Die Zeit wird abgeschafft!“

ZiZ Kamenz Anne Hasselbach 4

 

Als wäre das nicht schon mächtig Veränderung, ergänzen die Delegierten für Lifestyle: „Wahnsinn, was alles geschaffen wurde, um sich heute selbstverständlich auf Augenhöhe zu begegnen und einfach glücklicher zu sein. Wir sind mehrsprachig, neugierig und klimaneutral. Jeden Tag stellt sich in der Kneipe des 21. Jahrhunderts, die es in jedem Dorf gibt, die Frage aufs Neue: Wie wollen wir leben? Das ist ein konsumunabhängiger, öffentlicher, sozialer Treffpunkt. Hier im Dreiländereck werden heute alle mehrsprachig erzogen: tschechisch, polnisch, sorbisch, sämtliche Sprachen können in unserer Kneipe erlernt werden. Diversität ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr, sondern Standard. Die Region ist mittlerweile komplett klimaneutral umgestaltet, denn wir leben jetzt einfach schöner: YES! Die Oberlausitz ist außerdem als Modellregion für neue Schulsysteme ausgewählt worden. In jeder Schule bleiben alle Kinder bis sie 15 Jahre alt sind zusammen. Sie werden nicht frontal belehrt, sondern lernen miteinander und voneinander. Wer kein autonomes Auto hatte, konnte kostenlos die S-Bahn und heute den Hypertube nutzen. Verkehrstechnisch sind wir hier ein mächtiger europäischer Knotenpunkt. Es gibt mittlerweile Bahnverbindung in alle Städte und Dörfer der angrenzenden Länder, die für alle Fahrgäste kostenfrei sind. Und die größte Veränderung ist sicherlich, dass es in der Oberlausitz keine schlechte Laune mehr gibt! Wir haben ein lebendiges Regionalradio ins Leben gerufen, was alle in der Oberlausitz verbindet. Dort erfährt man z. B auch, wie man in‘s Legohaus reinkommt und hört regelmäßig von den generationenübergreifenden Wohnprojekten, Stimmen und Meinungen aus den verschiedenen offenen Räumen, den Straßen und Plätzen der Region. Durch den wirklich hohen Stellenwert von Bildung haben wir ein positives weltoffenes Selbstbewusstsein der Oberlausitz entwickelt!

 Die Lebensmittel-Delegation berichtet: „Heute 2030 gibt es viele nachhaltige Lebensmittelproduzent*innen, weshalb sehr viele Nahrungsmittel regional hergestellt sind und über regelmäßige Märkte vertrieben werden. Da es keine Autos mehr gibt, wurden sie außerdem erst über Elektro-Autos und später mit ausgeklügeltem System durch den Hypertube in der Region umverteilt.“

Lausitz – verbinde dich zu flächendeckenden erlebbaren Gegenprogrammen!

Zurück in die Gegenwart: Das Kühlhaus Görlitz, Die Stadtwerkstatt Kamenz, Café K, die Rabryka in Görlitz, LöbauLebt!, Laterna Futuri, die Kulturfabrik Meda, die alte Baderei Kamenz, das Steinhaus in Bautzen, die Hillersche Villa Zittau oder F wie Kraft sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass die verwundeten Straßen und leeren Räume längst von eifrigen Initiativen, Festen, Festivals und Kulturinitiativen angeeignet wurden und der Zukunft entgegen gestaltet werden. Da ist außerdem Dr. Kimey Pflüge, die aus der Brandenburger Lausitz forscht und fragt: „Warum kommen die Frauen besser mit dem Strukturwandel zurecht?“; da ist Bea Habermann, die sich dafür engagiert, mit neu- hinzugezogenen Menschen ein Hausprojekt aufzubauen; oder Anne Hasselbach, die Kamenz politisch und kulturell gemeinsam mit dem Verein Stadtwerkstatt – Bürgerwiese e.V. aufmischt; da ist Sofija Ziesch, die als junge Künstlerin darum ringt, die sorbische Kultur in die Zukunft zu katapultieren; eine Polizistin aus Kamenz, die laute Orte für die Jugend fordert; Anke Knaak, die sich in Bautzen sowohl für das Gärtnern, als auch eine Willkommenskultur engagiert und viele weitere tatkräftige Gestalterinnen.

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Bildung und Kultur sind die Motoren der Zukunft. Sie bestärken Menschen darin, sich nicht als Interessenlose Konsumentinnen, sondern als Bürgerinnen, die etwas tun können, zu begreifen. Um diese Motoren mit Treibstoff zu versorgen, bedarf es einer Verzahnung zweier Welten, die verschiedene Sprachen sprechen. Die Förderlandschaft, die Institutionen und Verwaltungen laufen Gefahr, lebendige Schöpfungsprozesse zu lähmen, statt sie zu fördern. Soziokultur und Bildung bedienen in ihrem oft prekären Arbeitsalltag völlig unterschiedliche Sprachsysteme. Es fehlt an Übersetzerinnen und Vermittlerinnen zwischen diesen zwei Welten und, so scheint es manchmal, an gegenseitiger Anerkennung für die jeweilige Arbeit. Soll das so? Oder ginge dies nicht anders, insofern man der Zukunft wegen, die gegenseitige Angewiesenheit aufeinander zur Grundlage von Kooperation macht?

Die in Görlitz ansässige Künstlerin und Kuratorin Romy Schmidt, die faires Träumen und Handeln von Politik und Kultur auf Augenhöhe fordert, lädt zu folgendem Gedankenspiel: „Wie befreiend wäre es, wenn Akteurinnen und Kollektive der freien und soziokulturellen Szene die sogenannten baren Eigenmittel erspart blieben? Wenn wir keine Anstrengungen mehr unternehmen müssten, unsere privaten, finanziellen Mittel in ein Projekt einzubringen, um überhaupt erst arbeiten zu dürfen? Wie wäre es, wenn wir keine privaten Ressourcen aufwenden müssten, um unsere in den meisten Fällen prekäre Arbeit für Pluralismus durch Kunst und Kultur intrinsisch zu erfüllen? Wäre es nicht großartig wenn Akteurinnen, Initiativen und Kollektive, die sich über Jahre professionalisiert haben, wie zum Beispiel in den Niederlanden durch ein wirklich divers besetztes Kuratorium durch Expertinnen, eine institutionelle Förderung über eine Periode von mindestens 5 Jahren zugesprochen bekämen?“

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Strukturwandel in der Lausitz bedeutet, den Visionen und Ideen der Region Gehör zu schenken und Strukturen entsprechend der Zukunftsbedarfe auszubauen, zu verbinden, neu zu schaffen und selbstbewusst die Strukturwandel-Fördertöpfe in gemeinsamer Aktion anzurühren! Die Region braucht eine Haltung, die ausstrahlt, dass von den vielen „lost places“ der Industriekultur die Zukunft ausgeht. „Man muss an der Seele der Oberlausitz arbeiten“ erzählte uns Thomas Pilz von der Bürgerregion Lausitz. Zukunft und Strukturwandel in der Lausitz wird heißen, die Angst vor dem Wandel neben der Lust auf Veränderung als Gesellschaft auszuhalten. Das ist ein komplexer Lernprozess, der Menschen mit allen möglichen, verschiedenen Fähigkeiten braucht, um zu gestalten. „Künstlerinnen, Philosophinnen, Handwerkerinnen, Schauspielerinnen, alle Menschen mit Herz und dem Willen, etwas Gutes für sich und jedes Lebewesen zu erreichen. Köchinnen und Gärtnerinnen, Sozialarbeiterinnen, Selbstständige, Freiberuflerinnen, die die ihre Ideen verwirklichen möchten.“ (Bea Habermann, Sozialarbeiterin aus Kamenz). All jene braucht es, um diese Haltung zu trainieren. Kultur- und Bildungsarbeitende halten den nötigen Werkzeugkoffer bereit und scheuen sich nicht vorm Stolpern in diesem Lern- und Veränderungsprozess.

 

[1]Gabler, J. (2021). Vom Waffenlager zur Bettwäscheausgabe. Überraschungen in der ehemaligen Pforte des Alten Kühlhauses in Görlitz. In J. Staemmler (Ed.), Wir machen das schon: Lausitz im Wandel (pp. 129-136). Berlin: Christoph Links Verlag.

[2]„Gemeinsam“ von Rose Ausländer, interpretiert von der Görlitzer Künstlerin Julia Boegershausen beim Salon, 07.08.2021, Steinhaus Bautzen.

 

 

„ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT“...

... ist als musikalischer Gesprächssalon mit Ausbruch der COVID-19 Pandemie 2020 entstanden und wurde von Anna Stiede & Hans Narva initiiert. Sie konzipierten ein wanderndes Showformat, das zivilgesellschaftliche Akteure, (semi-)professionelle Künstler:innen und gestaltende Akteur:innen involvierte, um Antworten auf drängende Fragen der Oberlausitz zu suchen. Beide sind an Utopien und Veränderungen interessiert. Aus unterschiedlichen biografischen Bezügen heraus liegt ihnen eine Stärkung von positivem ostdeutschen Selbstbewusstsein, was die offene Welt vor Augen hat, am Herzen.

ANNA STIEDE...

...ist politische Bildnerin, Performerin, Kommunikationstrainerin und manchmal Cyborg. Sie liebt es Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, Stimmen zu heben und zu hören, zu tanzen und der Zukunft entgegen zu wirken. Sie ist Mitgründerin des Politologinnen-Institut und Teil des Künstler*innen-Kollektiv Panzerkreuzer Rotkäppchen (PKRK).

HANS NARVA...

...ist musiker, performer, medien-und sounddesigner. Er stolpert, taumelt oder träumt sich durch viele Leben. Mit seiner Band „Herbst in Peking“ sorgte er erstmalig 1989 mit dem Indie Hit „bakschischrepublik“ für Aufsehen. Er ist Gründer des "Kommen & Gehen - das Sechsstädtebundfestival! Seine Soundutopien fließen in zahlreiche Theaterproduktionen ein. Er ist ua musikalischer Leiter des Künstler*innen-Kollektiv Panzerkreuzer Rotkäppchen (PRKR).

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