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Pauline Voigt

Mein Name ist Pauline und ich bin bei „F wie Kraft“ seit Dezember 2019 u. a. für die Projektkoordination und Veranstaltungsorganisation zuständig. Aufgewachsen bin in einem kleinen Dorf in Thüringen und habe außer in Weimar auch in Dresden, Marburg und Valencia gewohnt. Nach Görlitz bin ich, wie so viele, für mein Studium gekommen. 3 Jahre und einen Masterabschluss in Kultur und Management später bin ich immer noch hier.

Durch meine Arbeit im Projekt „F wie Kraft“ erhoffe ich mir nun, die Gesellschaft und die Region, in welcher ich lebe, noch besser kennen zu lernen und zu verstehen. Denn ich weiß, wie es ist, als gut ausgebildete junge Frau vor der Frage zu stehen, ob ich nach meinem Studium in Görlitz bleiben will oder nicht. Die Jobs liegen hier nicht auf der Straße, wenn man sich nicht von Projekt zu Projekt hangeln will. Viele Kommiliton*innen und Freund*innen verlassen Görlitz wieder. Wäre es da nicht einfacher, ebenfalls das Glück in anderen (Groß-)Städten zu suchen?

Fasziniert vom Leben in Görlitz und den Möglichkeiten, sich in die Stadtgesellschaft einzubringen und Menschen kennenzulernen, habe ich mich dazu entschieden, zu bleiben. Und nun will ich raus aus der Görlitzer Studierenden-Blase und rein in die Lausitz. Denn wie es ist, beispielsweise im brandenburgischen Heinersbrück zu leben und im Tagebau Jänschwalde zu arbeiten – das kann ich mir nur ansatzweise vorstellen. Umso neugieriger bin ich deshalb, von anderen Frauen zu erfahren, wie sich das anfühlt. Was prägt das Leben dort? Was ist schön? Was fehlt? Und lebt und arbeitet es sich dort überhaupt so anders als in Görlitz? Haben wir vielleicht ähnliche Wünsche und Ziele? Und kämpfen wir am Ende nicht alle mit den gleichen Sorgen, Zweifeln und Problemen? Ich hoffe, dass ich mich als vermeintlich Außenstehende möglichst neutral und lösungsorientiert den Themen, Problemen und Ideen von Frauen in der Lausitz nähern kann.

Ich freue mich sehr auf die Zeit bei „F wie Kraft“, auf Veranstaltungen, Blogbeiträge, Meinungsaustausch und neue Erkenntnisse. Und darauf mit Menschen, vor allem Frauen, zu reden, Haltungen und Meinungen anzuhören und zu diskutieren, diese manchmal annehmen, aber es auch mal aushalten, wenn die Meinung nicht der eigenen entspricht.

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